Biochar / Pflanzenkohle

Was ist Pflanzenkohle?

Pflanzenkohle und Biochar sind das Ergebnis der Verbrennung von Biomasse (Pflanzen und Hölzer). Wenn man Holz und Hölzer verbrennt, wird es Holzkohle (Charcoal) genannt. Pflanzenkohle/Biochar werden zur Bodenbehandlung verwendet. Der Herstellungsprozess von Biokohle wird oft bei 400-500°C und ohne Sauerstoff durchgeführt. Der Prozess wird Pyrolyse genannt. Die Pyrolyse erfolgt dabei CO2-emissionsneutral. Pflanzenkohle scheint auch der Hauptbestandteil der berühmten Terra Preta zu sein, dem besseren Boden des Amazonas. Das Hinzufügen von Pflanzenkohle zu Ihrem Kompost und zu Ihrem Boden macht Ihren Boden besser. Böden mit Pflanzenkohle sind in der Lage, Treibhausgasemissionen aus der Atmosphäre zu entfernen und sie dorthin zurückzubringen, wo sie hingehören, in den Boden! Gleichzeitig steigert Pflanzenkohle die Widerstandsfähigkeit und Fruchtbarkeit Ihres Bodens und Ihrer Nutzpflanzen erheblich.

Warum ist Pflanzenkohle wichtig?

Pflanzenkohle hat eine poröse Struktur (hat viele Löcher), die die innere Oberfläche des Bodens vergrößert. Dadurch wirkt sie als „Haus“ und „Fabrik“ für Mikroorganismen, die am Humusaufbau arbeiten. Außerdem fördert Pflanzenkohle die Fruchtbarkeit des Bodens, indem sie die Bindung von Nährstoffen verbessert und Wasserverluste verhindert. Stellen Sie sich einen Superschwamm vor, der Nährstoffe und Wasser speichert, ein produktives Heer von Mikroorganismen beherbergt und gleichzeitig potenziell aus atmosphärischen Treibhausgasen, u.a. CO2, aufgebaut ist. Das ist Pflanzenkohle für Sie!

Einsatz von Pflanzenkohle für meinen

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